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Sebastian Follmer, Marc-Philipp Geßner, Jonas Pfitzner, Fabian Fortmann, Samuel Brockmüller (hinten v.l.); Tom Zimmermann, Johanna Bejer, Melina Pivit (vorne v.li.)

Sebastian Follmer, Marc-Philipp Geßner, Jonas Pfitzner, Fabian Fortmann, Samuel Brockmüller (hinten v.l.); Tom Zimmermann, Johanna Bejer, Melina Pivit (vorne v.li.)

Bei den vom 5. bis 9. August 2025 stattgefundenen Indiaca-Weltmeisterschaften in Tartu, Estland, triumphierten die  Spieler der SG Sylbach/Pivitsheide mit insgesamt achtmal Gold und einmal Silber in verschiedenen Spielklassen. Alle Deutschen Nationalteams holten mindestens Silber in ihren Spielklassen. Bereits in der Vorrunde, die am 6. und 7. August ausgetragen wurde, zeichnete sich die Dominanz der deutschen Teams ab.

Alle sechs Mannschaften erreichten ohne Probleme die Halbfinalspiele, die am Freitag stattfanden. Dort zogen sämtliche Teams ohne Satzverlust in die Finalspiele am Samstag ein. Die lippischen Spieler waren in fünf der sechs deutschen Nationalmannschaften vertreten.

Die Finals fanden dann am Samstag, 9.8.2025 vor eindrucksvoller Kulisse statt. Die Ausrichter in Tartu bauten für das Finale die Halle mit einem extra Hallenboden, digitalen Banden und Lichtshow komplett um.

Angefangen bei den Wettbewerben mit den Spielklassen 40+ gewannen Marc-Philipp Geßner und Christoph Vannahme mit dem Mixed Team Gold. Das 40+Mixed-Team konnte ohne einen Satzverlust im Turnierverlauf das Finale gegen den Gastgeber Estland gewinnen. Für Marc war es bereits die zweite Goldmedaille nach dem Gewinn mit den Herren 2013. Christoph verpasste mit dem 40+ Mixed Team bei der letzten Indiaca WM 2022 knapp die Goldmedaille im Finale.

Samuel Brockmüller und Sebastian Follmer gewannen mit dem Herren Team in der Klasse Herren 40+ Gold. Dieses Team konnte ebenfalls ohne einen Satzverlust im Turnierverlauf das Finale gegen Luxemburg gewinnen. Für beide Spieler aus Lippe war es die erste Teilnahme an einer Indiaca WM. 


Fabian Fortmann, Tom Zimmermann und Melina Pivit gewannen mit dem Mixed Team in der offenen Mixed Klasse Gold. Ihr Team musste im Turnierverlauf nur einen Satz gegen die starken Schweizer abgeben. Das Finale wurde souverän gegen die Gastgeber aus Estland gewonnen. Fabian wiederholte damit seinen Gewinn von der Goldmedaille mit dem Mixed Team nach 2017 und 2022 zum dritten Mal in Folge.

Johanna Bejer gewann mit dem Damen Team in der offenen Damen Klasse Silber. Nachdem in den letzten Jahren die Schweizerinnen die Hauptkonkurrentinnen gewesen sind, waren es in diesem Jahr die Estinnen. Nur gegen den Gastgeber musste das Damenteam in der Vorrunde einen Satz abgeben. Ansonsten wurde das Finale souverän erreicht. Das Finale gegen die Estinnen startete furios mit einem fast perfekten Satz, in dem nahezu alles funktionierte. Die Estinnen kamen aber im zweiten Satz zurück und das deutsche Spiel konnte leider nicht auf dem Level des ersten Satzes gehalten werden. Somit verloren die deutschen Damen das Finale mit 1:2 Sätzen. Für Johanna ist dies bereits die zweite Silbermedaille bei den Damen nach 2017. Im Jahr 2022 gewann sie mit der Mixed-Nationalmannschaft Gold.

Jonas Pfitzner gewann mit dem Herren Team in der offenen Herren Klasse Gold. In der Vorrunde wurde der zweite Platz erreicht, nachdem man ein intensives Spiel gegen die Luxemburger verloren hatte. Das Herrenteam aus Luxemburg traf man dann als Hauptkonkurrent im Finale wieder, nachdem das Halbfinale gegen Gastgeber Estland souverän gewonnen werden konnte. Die Luxemburger hatten sich für das Finale mehr vorgenommen, aber sowohl Angriff als auch Verteidigung der Deutschen Herren Nationalmannschaft waren überragend und der Sieg war sicher. Jonas erreichte damit seine erste WM-Goldmedaille, nachdem er bei der bei der letzten Indiaca WM 2022 die Silbermedaille mit dem Herrenteam gewann.

Mit viermal Gold und zweimal Silber aller deutschen Nationalteams dominierten die Deutschen bei der Indiaca-WM in Tartu/Estland und haben das beste Ergebnis in der 25-jährigen Geschichte der International Indiaca Association (IIA) erzielt. Für die Indiaca Abteilung ist die Entsendung so vieler Spielerinnen und Spieler für die Nationalteams ein großer Erfolg und ein Zeugnis der vergangenen Arbeit.

(Bericht/Foto: Malin Schmidt)

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