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Foto:(c) LSB NRW | Foto: Andrea Bowinkelmann

Foto:(c) LSB NRW | Foto: Andrea Bowinkelmann

Der Sport kann zwischen verschiedenen Kulturen und sozialen Gruppen seine verbindende Kraft entfalten und verfügt über ein hohes Potenzial, um Integration aktiv und erfolgreich zu gestalten. Sportvereine sind besonders geeignet, auf Neuankömmlinge zuzugehen und bieten durch ihre umfangreichen Begegnungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten nachhaltige Integrationschancen.

Das passiert aber nicht automatisch! Damit Integration durch Sport gelingen kann, müssen die Sportorganisationen diese Mechanismen aktiv steuern. Interkulturelle Öffnung muss von oben nach unten (top-down) mitgetragen und von unten nach oben (bottom-up) gewollt sein.

Viele Menschen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte wissen nicht, wie ein Sportverein funktioniert. Das System des organisierten Sports ist ihnen fremd. Und das z.T. auch wenn sie bereits längere Zeit in Deutschland leben oder sogar hier geboren sind. Auch der Stellenwert von Bewegung und Sport für die persönliche Gesundheit ist nicht in allen Gesellschafts- und Kulturkreisen gleichermaßen verbreitet.

Das bedeutet, dass es hilfreich sein kann, Multiplikatoren mit Zugang zu Migrantengruppen zu finden. Diese können als „Brückenbauer“ fungieren und sollten auch in den Fokus von Qualifizierungsmaßnahmen rücken.

Der Westfälische Turnerbund bietet derzeit keine gesonderten Aus- und Fortbildungen für Menschen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte an. Dennoch wird versucht, Zugangswege für diese Personen in das Regelausbildungssystem zu finden.

Wir bieten Unterstützung und Beratung in Bezug auf geeignete Qualifizierungsmaßnahmen sowie zur Gestaltung lokaler Netzwerke z.B. mit kommunalen Stellen oder migrantischen Selbstorganisationen.

Ansprechpartner beim Westfälischen Turnerbund

Dirk Henning; Tel: 02388 30000-34; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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