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Der TuS Leopoldshöhe 2 v.l.: Dario Schmalz, Arne Fiss, Diego Rößler, Tim Apelt, Jan Zimmermann, Elias Wittenberg, Lewis Barhoumi

Der TuS Leopoldshöhe 2 v.l.: Dario Schmalz, Arne Fiss, Diego Rößler, Tim Apelt, Jan Zimmermann, Elias Wittenberg, Lewis Barhoumi

Am 7. Februar 2026 startete der TuS Leopoldshöhe 2 mit einem Auswärtswettkampf gegen den TuS Stockum in die WTB-Landesligasaison 2026. Er gewann den Vergleich deutlich mit 197,20:180,30 Punkten und konnte sechs Geräte für sich ent-scheiden. Mit dem Sieg und 12:00 Gerätepunkte ist der TuS Leopoldshöhe aktuell Tabel-lenführer. Sieger in der inoffiziellen Einzelwertung des Wettkampfs wurde Roman Tisetzki von dem TuS Stockum mit 60,20 Punkten vor Arne Fiß, TuS Leopoldshöhe, mit 58,20.

Die höchste Wertung des Vergleichs von 12,90 Punkten erhielt der Leopoldshöher Tim Apelt für seine Bodenkür.


Der TuS Stockum um das Trainergespann Patrick Werner und Jannis Darvish konnte nicht in Bestbesetzung antreten, da sich ein Turner bei einer Vorführung im Rahmen des Feuerwerk der Turnkunst 2026 einen Fersenbruch zugezogen hatte. Die Saisonvorbereitung der Gäste aus Leopoldshöhe wurde durch die Sperrung des WTB-Stützpunktes aufgrund eines Wasserschadens erschwert. So starteten beide Teams gehandicapt in den Wettkampf.


Arne Fiß aus Leopoldshöhe begann das Bodenturnen. Sein Trainer und die mitgereisten Fans freuten sich über die Premiere seines Saltos rückwärts mit ganzer Längsachsendrehung. Die Bewertung von 11,50 Punke ergab Platz drei am Boden. Die sauberen Vorträge der Gastgeber ergaben einen Vorsprung von 0,7 Punkten bevor Tim Apelt als letzter Turner mit der besten Übung des Wettkampfs den Gewinn des Bodenturnens sicherte.


Am zweiten Gerät, dem Seitpferd, freute sich Gasttrainer Nils Nagel über drei durchgeturnte Übungen, besonders gefiel ihm die Verbesserung von Diego Rößler auf einen Endwert von 9,20 Punkten. Damit gelang es Diego erstmals, in die Wertung der besten Drei zu kommen. Vor dem letzten Starter am Pauschenpferd hatten die Gäste wieder einen Rückstand, hier 27,70:29,10. Dario Schmalz aus Lippe gelang eine tolle und schwierige Übung und seine 11,40 Punkte reichten, um auch das zweite Gerät für die Gäste zu entscheiden.


Den dritten Gerätevergleich an den Ringen eröffnete wiederum Diego Rößler. Ihm gelang zum ersten Mal eine Kippe in den Winkelstütz. Leos Neuzugang Lewis Barhoumi zeigte eine kraftvolle Übung, nur ein etwas leichter Abgang verhinderte, dass er die höchste Wertung an dem Gerät erturnte. Dies gelang Elias Wittenberg mit einem Schraubensalto rückwärts nach seinem Vortrag: 12,50 Punkte. Die Gäste gewannen hier deutlich mit 34,80:30,90 Punkte.


Der vierte Gerätevergleich am Sprungtisch ist rasch berichtet: Drei Überschläge des TuS Stockum ergaben 32,40 Punkte. Zwei Tsukahara gehockt von Arne Fiß und Dario Schmalz, ein Überschlag-Salto von Lewis und ein Tsukahara gebückt von Tim Apelt machten 33,90 und ermöglichten den Gewinn der Gerätepunkte sieben und acht.


Die fünfte Disziplin, das Barrenturnen: Arne Fiß begann mit einem technisch sauberen Vortrag, bis das Heben in den Handstand zum Abgang misslang. Gut für die Leos: Leos Neuzugang Lewis Barhoumi turnte seine Kür sauber durch und die Wertung von 11,50 Punkten hilft dem Team für den Gewinn von Gerät #5.


Das Finale an dem Königsgerät Reck wurde von dem erst 13-jährigen Jan Zimmermann gestartet. Nach einer langwierigen Schulterverletzung präsentierte er eine in den Schwierigkeiten reduzierte Übung. Dennoch gelang ihm als einzigen Leo eine Reckübung ohne Strafpunkt, einem sog. Penalty. Mit 10,40 Punkten erreichte er die beste Wertung am Reck.


Die Tabelle nach dem ersten Wettkampftags zeigt, dass die Leos als Meister der WTB-Landesliga 2025 von den Gesamtpunkten her gesehen Platz drei belegen und Trainer Nagel bilanziert: „Der Wettkampf hat deutlich gemacht, dass eine Vorbereitung, die zum überwiegenden Teil darin besteht, in einem Auto zu einer Ersatzhalle zu fahren, nicht funktioniert. Defizite bei Beweglichkeit und Kraft haben im Vergleich zum Vorjahr eine Verschlechterung der Teamleistung ergeben. Ich hoffe, dass sich die Jungs gemäß dem Motto „Jetzt-erst-recht“ zusammenraufen können und in der Vorbereitung auf den nächsten Wettkampf am 28.02.2026 in Plettenberg deutliche Verbesserungen erzielen."

(Bericht/Foto: Nils Nagel)

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