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Vom 7.-12. Juni fanden im portugiesischen Guimarães die diesjährigen World Age Group Competitions des Aerobicturnens statt. Für Deutschland mit am Start war die Ibbenbürenerin Luka Lea Otte. In der Gruppe belegte Deutschland von 34 Nationen den elften Platz. Das Dance-Team konnte sogar einen tollen sechsten Platz erreichen.

Die besten Sportler aus 34 Nationen wie z.B. Korea, Chinese Taipeh, Peru, Argentinien, Brasilien und auch den europäischen starken Ländern wie u.a. Großbritannien, Frankreich, Ungarn, Tschechien, Finnland oder der Ukraine versammelten sich, um den Jugendweltmeister-Titel unter sich auszumachen. Und mitten unter ihnen ein junges Nachwuchstalent aus der Sportstadt Ibbenbüren: „Luka Lea Otte ist eine der wenigen Sportlerinnen, die ich als Trainerin begleiten durfte, die, seitdem sie bei uns mit acht Jahren angefangen hat zu trainieren, immer ein klares Ziel vor Augen hatte. Nämlich mit dem Adler auf der Brust für Deutschland an einer EM oder WM teilzunehmen. Umso mehr freut es mich zu sehen, dass sich ihr Fleiß, Herzblut und ihr hartes Training der vergangenen Jahre nun ausgezahlt hat und ihr sogar die Ehre zuteilwurde, bei der offiziellen Eröffnungsveranstaltung Deutschland zu präsentieren“, so die stolze Heimtrainerin Judith Dortmann.
In einem langen Auswahlverfahren aus Bundeskadertest zur Athletiküberprüfung, einer sportmotorischen Untersuchung an einem Olympiastützpunkt und einer Sichtung bei den deutschen Meisterschaften empfahl Luka sich für das Elite-Team um die Nationaltrainerinnen Amelie Jung und Sina Pieper. Monatlich traf sie sich in mehrtägigen Trainingscamps mit den besten Sportlerinnen Deutschlands und qualifizierte sich in gleich zwei Kategorien für die WM.
Die Reise startete bereits am 3. Juni 2022 mit einem unmittelbaren Trainingscamp zur Wettkampfvorbereitung im rheinland-pfälzischen Ingelheim, um die letzten Kleinigkeiten im Team zu verfeinern, abzustimmen und einen weiteren Testwettkampf zu absolvieren. Am letzten Tag des Camps wurden die SportlerInnen der Junior WM- Delegation durch eine mentale Trainingseinheit auch psychisch professionell auf die bevorstehende Weltmeisterschat vorbereitet. Von Ingelheim aus flog Luka mit der gesamten Delegation gemeinsam nach Porto und von dort ging weiter nach Guimarães.

Vorfreude und viel Motivation im Team

In Portugal startete die aufregende Reise mit zwei Trainingstagen auf dem beeindruckenden Podium in der Wettkampfhalle und alle Athleten konnten sich mit der imposanten Kulisse vertraut machen. Es war deutlich zu spüren, welche Vorfreude unter allen Athleten und Trainern herrschte.
Nach dem Teammeeting am Morgen bereitete sich das gesamte Team gemeinsam auf die Starts am Nachmittag vor. Als erstes betrat Luka den Aufwärmbereich mit der Gruppe. Von Beginn an war die Motivation und der Fokus aller spürbar. Als es dann hieß „Represening Germany…“ durfte die Gruppe sich vor den internationalen Kampfrichtern und einem breiten Publikum präsentieren. Alle Athleten konnten die volle Leistung abrufen und präsentierten eine saubere und sehr synchrone Choreografie mit der vollen Schwierigkeitsnote und der besten Punktzahl, die sie bis dahin erreicht hatten. Am Ende verpassten sie das Finale um einen halben Punkt und erreichten einen großartigen elften Platz, mit dem alle sehr zufrieden waren.

Mit dem Dance-Team auf Platz 6

Direkt nach dem Start hieß es dann für Luka, die Kategorie zu wechseln und sich auf das Dance Team zu fokussieren, welches den Start unmittelbar danach hatte. Auch hier stieg die Vorfreude immer weiter, bis es erneut so weit war und das Team auf die Wettkampffläche lief. Das Team musste jedoch einige Abzüge auf Grund von Fehlern in der Musik in Kauf nehmen. Es reichte am Ende trotzdem für einen Finaleinzug und alle waren glücklich, noch ein weiters mal in der wundervollen Atmosphäre auftreten zu können. Am nächsten Tag durfte sich das Dance-Team nach der Präsentation der Finalisten erneut mit der deutschen Flagge auf dem Arm im Finale der Jugendweltmeisterschaft zeigen. Sie verbesserte sich um mehr als einen Punkt und wurde somit sechster der Welt. „Es war eine unglaublich ereignisreiche Woche für mich. Neben den besten Sportlern aus der ganzen Welt bei einer WM für Deutschland auftreten zu können, das war schon immer mein Traum und nun an genau dem Punkt zu stehen ist ein Gefühl, was ich nicht in Worte fassen kann. Die ganze atemberaubende Atmosphäre gab mir als Sportlerin nur noch mehr den Ansporn sein Bestes zu geben und zu zeigen, wofür man so hart trainiert hat. Den Moment auf der Fläche haben wir als Team vollkommen genossen und hat mir persönlich den Geschmack auf mehr gegeben.“
Im Jugendbereich gab es noch einen 10., 13. und 18. Platz ohne Ibbenbürener Beteiligung zu verbuchen. Insgesamt eine große Erfahrung, die Lust auf mehr macht und zeigt, dass die Aerobic in Deutschland einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht hat und nicht den Anschluss verloren hat!

(Text/Foto: Judith Dortmann)

 

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