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Einige Turnerinnen der KTV Dortmund bei den Ruhrgames Wettkämpfen

Einige Turnerinnen der KTV Dortmund bei den Ruhrgames Wettkämpfen

Schlag auf Schlag geht es derzeit im Turnen zu. NAch dem Turnfest war vor den Ruhrgames.Beim international besetzten Wettkampf mit dabei die Turnerinnen der KTV Dormtund. Da kamen die Mädchen kaum noch aus dem Wettkampf-Modus heraus. War es noch Turnfest bedingter Schlafmangel oder kaufte die internationale Konkurrenz den Dortmunderinnen den Schneid ab?

Alterklasse 12-15 Jahre

Den Eröffnungswettkampf der Ruhr-Games (Altersklasse 12-15 Jahre) gewann die niederländische Delegation „Flik-Flak“ deutlich vor der KTG Heidelberg und lieferte dabei so manchen sportlich-ästhetischen Leckerbissen ab. Ausrichter Dortmund platzierte sich hinter dem Internationalen Team „Youth International“ auf Rang fünf vor der noch jungen Delegation aus Novisad.

Altersklasse 16-21 Jahre

In der Hauptklasse (16-21 Jahre) dominierte zwar die Kunstturnvereinigung Dortmund mit Kira Budde, Sophia Eichelsbacher, Mia Höcke, Leonie Schmedthenke, Chiara Blomberg und Lena Deska vor der internationalen Riege. Doch den Vogel schoss die Holländerin Tisha Vollemann ab: Am Sprung zeigte sie einen hochklassigen Jurtschenko-Sprung mit Schraube; auf der Bodenfläche war sogar ein blitzsauberer Tsukahara zu sehen.

Wettkämpfe ein Augenschmaus

Sozialdezernentin Birgit Zörner und der SSB-Geschäftsführer Matthias Grasediek, die zur Eröffnung der Ruhr-Games das Geschehen verfolgten, fühlten sich mal in den Dschungel, mal ins Roboter-Zeitalter versetzt oder von orientalischem Flair umhaucht; so künstlerisch hochwertig und anschaulich waren die Choreographien der Turnerinnen – ein wahrer Augenschmaus.

Unbedingt sehenswert war auch die schwierige Barrenübung von Leonie Schmedthenke sowie ihre sportlich-elegante Boden-Präsentation. Merle Müssemann wartete am Balken mit einem schwierigen Durchschlagsprung als Angang auf.
Nicht wenige unter den fachkundigen Zuschauern fühlten sich angesichts der originellen Präsentationen an den Internationalen KTV-Pokal aus den 90er Jahren erinnert; die internationale Atmosphäre tat der Veranstaltung spürbar gut, brachte neue Ideen und setzte kreative Impulse frei für den Einstieg in die zweite Saisonhälfte.

Ein besonderer Dank gilt dem Ausrichter Dortmund, der trotz der terminlichen Enge zum Turnfest dieses glänzende Auftakt-Event der Ruhr-Games zu stemmen wusste. Auch Karsten Struck, der für den Kampfrichter-Einsatz verantwortlich zeichnete, wusste das Engagement seiner Crew zu schätzen.

(Test und Foto: Kirsten Braun)


 

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