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v. li. Yannic Marksmann, Daniel Sorin, Lennart Singer, Jonas Marksmann, Bennet Begemann, nicht auf dem Bild: Justin Sonntag, der als Kampfrichter fungierte

v. li. Yannic Marksmann, Daniel Sorin, Lennart Singer, Jonas Marksmann, Bennet Begemann, nicht auf dem Bild: Justin Sonntag, der als Kampfrichter fungierte

Sechs Leopoldshöher Turner machten sich am 17. Juni 2022 auf den Weg in die Nähe von Berlin, um den 50. Falkenseer Sommer mit dem befreundeten Verein TSV Falkensee gemeinsam zu feiern und zu turnen. Dass die Leos als Sieger des Freundschaftwettkampfes hervorgingen war eher nebensächlich. Was zählte waren großartige Gespräche und die Freundschaften mit den Falkenseer Turnern.

Nach einer herzlichen Begrüßung durch die Falkenseeer wurde am Freitagabend das Klassenzimmer mit Luftmatratzen und Schlafsäcken bezogen. Nach der eher schlaflosen ersten Nacht konnten sich die Turner bei dem gut gefüllten Frühstück mit viel Kaffee für den Tag vorbereiten. Bennet Begemann schmiss sich in die Kampfrichteruniform, um bei dem ersten Durchgang für die jüngeren Turner beim Werten zu helfen. Die anderen fünf Leopoldshöher konnten in dieser Zeit beim Wettkampf zuschauen und Besorgungen für die traditionelle Abendveranstaltung machen

Nach langem Stillsitzen waren nun auch endlich die Leos an der Reihe. Der Wettkampf begann nicht wie gewohnt am Boden, sondern an den Ringen. Da die letzte Saison schon einige Monate her war, waren die Übungen etwas eingestaubt. Dennoch wurden diese mit einigen Wacklern durchgeturnt und die ersten drei Übungen brachten 34:00 auf das Punktekonto der Leos.
Das folgende Gerät Boden konnten die westfälischen Turner leider nicht für sich entscheiden. Die sauberen Übungen der Falkenseer waren gespickt mit hochkarätigen Kraftelementen, sodass diese das Gerät 0,45 Punkten für sich entschieden. Lennart Singer und Jonas Marksmann zeigten beide eine Doppelschraube gestreckt und werteten somit ihre Übungen mit akrobatischen Elementen auf. Jonas brillierte mit einem doppelten Salto rückwärts und konnte damit das Publikum für sich gewinnen.
Ebenfalls am Schreckensgerät der Lipper konnten die Falkenseer besser abschneiden. Das Pauschenpferd hat zwei der Leopoldshöher Turner abgeworfen, somit gewann die heimische Mannschaft mit über 2 Punkten. Lediglich Daniel Sorin konnte mit seiner Übung über 10 Punkte trotz Abwurf erturnen.
Nun mussten die verlorenen Punkte am Reck wieder aufgeholt werden. Dies gelang durch saubere Übungen der Brüder Yannic und Jonas Marksmann, beide erhielten einen starken Endwert von 12,100 Punkten. Bennet Begemann stürzte leider beim Doppelsalto Abgang, ein kurzer Schreck für das Publikum war die Folge. Unverletzt, aber leicht enttäuscht konnte er dennoch 10,800 Punkte für das Team einholen.
Nun ging es an das Paradegerät der Leos. Trotz Bedenken über den Sprungaufbau, turnten die Marksmann Brüder einen Tsukahara mit einer Längsachsenschraube. Auch hier bewunderte das Publikum die Sprungkraft der Brüder und beschenkte die beiden mit riesigem Applaus.
Der Wettkampf endete am Barren, auch hier konnten die Gastgeber das Gerät für sich entscheiden. Wie schon am Pauschenpferd hat Daniel Sorin mit einer sauberen Übung imponiert und den Gegnern die Stirn geboten, sodass einige Punkte wieder wett gemacht wurden. Die Leos konnten durch das vorherige Gerät einen guten Puffer aufbauen, sodass die Leos mit sieben Punkten den Wettkampf gewinnen konnten

Nach der Siegerehrung wurde sich für die Abendveranstaltung schick gemacht. Bei gekühlten Getränken und leckeren Burgern für alle Aktiven und Organisatoren wurde der Tag ausgeklungen. Die Turner aus Leopoldshöhe blicken resümierend auf sommerliche Tage mit großartigen Gesprächen und Freundschaften in Falkensee zurück und freuen sich auf den 51. Falkenseer Sommer im nächsten Jahr.

(Text/Foto: Nils Nagel)
 

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