Mit abwechslungsreichen Aufwärmspielen und guter Laune startete in der letzten Septemberwoche der erste Teil der Lehrkräftefortbildung "Module für ein vielseitiges Turnen im Schulsport“ des WTB. Die zweitägige Veranstaltung fand in Kooperation mit den Bezirksregierungen Arnsberg, Münster und Detmold in der Landesturnschule Oberwerries statt. Die Lehrgangsleitung hatte Julia Böger, Vizepräsidentin Bildung des WTB und Schulsportbeauftragte.
Kopf unten - Füße oben
Im Mittelpunkt des ersten Fortbildungstages stand zunächst das Thema „Kopf unten – Füße oben“. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigten sich intensiv mit allem, was für die Vermittlung des Handstands im Unterricht wichtig ist: geeignete Vorübungen, methodische Hilfen, Sicherheitsaspekte sowie praktische Tipps zur individuellen Unterstützung von Schülerinnen und Schülern.
Bewegungslandschaften
Nach der Mittagspause, für die die Lehrgangsgruppe ausdrücklich ein Lob und einen Gruß an die Küche richtete, ging es mit dem Turn-ABC weiter. Dabei wurde eine Bewegungslandschaft vorgestellt und praktisch erprobt. Sie bot Vorübungen für die Wettkämpfe NRW YoungStars im Grund- und Förderschulbereich sowie für „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ in der Wettkampfklasse U14 der Sekundarstufe I.
Die Lehrkräfte konnten die einzelnen Stationen selbst ausprobieren und erhielten zahlreiche Hinweise zu Aufbau, Durchführung und Differenzierung. Tipps und Tricks zu einzelnen Übungen halfen dabei, die Bewegungsangebote für verschiedene Leistungsstände im Schulalltag nutzbar zu machen. Anschließend wurde es wettkampforientiert: Beide Wettkampfformate wurden intensiv erprobt, sodass die Teilnehmenden die Anforderungen, Abläufe und möglichen Herausforderungen aus eigener Erfahrung kennenlernen konnten.
Geselligkeit muss sein
Für einen sportlichen Ausgleich am Abend sorgte Jorge Sandoval (Fachkraft für Integration und Sport beim WTB) mit einem Functional-Fitness-Kurs.
Den geselligen Abschluss des Tages bildete ein gemeinsames Beisammensein in der „Guten Stube“. Aufgrund des hervorragenden Wetters wurde dieses kurzfristig nach draußen verlegt. Im Innenhof des Schlosses klang der Fortbildungstag in besonderer Atmosphäre aus.
Tag 2: Aufwärmen, Sicherheit, Kooperation und mehr
Am zweiten Tag stärkten sich die Teilnehmenden zunächst bei einem aus ihrer Sicht hervorragenden Frühstück. Danach standen erneut Aufwärmspiele, Sicherheits- und Organisationshinweise sowie ein Mini-Trampolin-Workshop auf dem Programm. Dabei ging es insbesondere um die relevanten Regeln für Auf- und Abbau, den sicheren Einsatz des Geräts und die Verantwortung der Lehrkräfte im Unterricht.
Am Nachmittag befasste sich die Gruppe noch einmal ausführlich mit den Richtlinien zur Sicherheit im Schulsport nach Lehrplanerlass. Ergänzt wurde das Programm durch Kooperationsspiele, die konkrete Ideen für gemeinschaftsbildende und bewegungsorientierte Unterrichtsphasen lieferten.
Die Abschlussbesprechung fiel rundum positiv aus. Zufrieden und mit vielen neuen praktischen Impulsen für den eigenen Sportunterricht traten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Heimreise an. Ein besonderer Dank galt den engagierten und aktiven Lehrkräften, der ausgezeichneten Verpflegung in der Landesturnschule sowie Lehrgangsleiterin Julia Böger für die Organisation und Durchführung der Fortbildung.
(Bericht: Julia Böger)






