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In der Turn-Oberliga konnte sich die lippische Mannschaft des TuS Leopoldshöhe gleich zweimal durchsetzen. Gegen die SG Gleidorf/Langenei gingen sie mit 51:16 Scorepunkten als Sieger hervor, gegen die KTS Mettingen reichte es am Ende sogar zu 61:9 Scorepunkten. Erstmals wird in der 4. Liga mit dem aus höheren Ligen bekannten Scoresystem geturnt. Die Duelle werden Mann gegen Mann geturnt, aus der Differenz werden dann die Punkte für die jeweilige Mannschaft errechnet. Detaillierte Informationen zu beiden Wettkämpfen gibt es hier.

TuS Leopoldshöhe - SG Gleidorf/Langenei

Am zweiten Wettkampftag der westfälischen Oberliga muss sich die lippische Mannschaft gegen die Mitaufsteiger SG Gleidorf/Langenei behaupten. Mit 51:16 Scorepunkten gingen die Leos vor heimischen Publikum aus der Begegnung hervor. Erstmals wird in der 4. Liga mit dem aus höheren Ligen bekannten Scoresystem geturnt. Die Duelle werden Mann gegen Mann geturnt, aus der Differenz werden dann die Punkte für die jeweilige Mannschaft errechnet.

Das Startgerät Boden entschied die Heimmannschaft für sich. Philip Hein, Yannic Marksmann, Justin Sonntag sammelten sechs Scorepunkte. Im Duell Curtis Beckmann gegen Jan Gertner konnten die Gäste drei Punkte ergattern. Mit drei Punkten Vorsprung für die Leos gehen die Mannschaften an das gefürchtete Pauschenpferd.

Die Ersten drei heimischen Turner verloren sieben Punkte an die Gegner, durch für die Liga zu leichten Übungen und einem Sturz. Jetzt musste der Pferdspezialist Justin Sonntag punkten. Trotz Aufregung und Tuschieren des Gerätes konnte er vier Punkte im Duell erturnen. Mit seiner Bundesliga würdigen Übung mit einem Ausgang von 5,2 Punkten hielt er stark gegen die Gegner. Doch das Gerät konnten die Gäste für sich entscheiden und der Vorsprung vom Boden glich sich zu einem Gleichstand von 10:10 Scoreunkten aus.

Das Kraftgerät Ringe konnten die Gästen auch nicht für sich entscheiden. Sechspunkte holten die Lipper, vier mehr als die Gegner.
Nach der Hälfte der Geräte stand es 16:12 für den TuS Leopoldshöhe.

Am Paradegerät dem Sprung hagelten die Punkte für die Heimmannschaft. Jedes Duell konnten die Leos für sich entscheiden. Yannic Marksmann zahlte mit 5 Scorepunkten und der Tageshöchstwertung von 14,00 in das Punktekonto der heimischen Turner ein. Bennet Begemann mit vier Scorepunkten und mit jeweils drei Scorepunkten von Philip und Justin summierte sich das Geräteergebnis auf 15:0.

Philip Hein konnte durch eine schwierige Übung am Barren die Fehler von Yannic Marksmann ausgleichen. Als nächstes legte Justin Sonntag mit einer sauberen Übung vor, so dass Jannik Wüllner nicht ganz gegenhalte konnte und das Duell gegen den Lipper knapp verlor. Curtis Beckmann sorgte dafür, dass die Leos auch am Barren den Vorsprung weiter ausbauten.

Im ersten Duell gegen die SG Gleidorf Langenei am Reck holte Bennet Begemann mit einem perfekten Doppelsalto in den Stand 4 Scorepunkte. Weiterhin ließen Yannic Marksmann, Justin Sonntag Philip Hein nichts anbrennen und gewannen jedes weitere Duell. Insgesamt sammelten die Leo 12 Scorepunkte auch am Reck

Mit einem Endergebnis von 51:16 gewannen die Leopoldshöher deutlich ihren ersten Wettkampf in der Oberliga.

 

TuS Leopoldshöhe - KTS Mettingen

Zum zweiten Mal durften die Leopoldshöher eine Oberligamannschaft in ihrer Halle begrüßen. Mit einem Ergebnis von 61:9 Scorepunkten, waren die Leos sichtlich überrascht über den Sieg gegen die KTS Mettingen. Unter Anderem freuten sich die Jungs, über die Unterstützung von Niklas Schröder, welcher für die Mannschaft aus Berlin kam, und Lennart Singer, da sie den leider verhinderten Curtis Beckmann am Pauschenpferd und an den Ringen nun ersetzen konnten.

Die Gäste hatten den Vorzug und durften den ersten Turnern an den Boden schicken. Der Mettinger Sebastian Köhne legte mit einer sicheren Übung vor und setzte die Messlatte hoch. Justin Sonntag übertraf diese Wertung, durch abwechslungsreiche akrobatische, als auch nicht akrobatischen Elementen. So konnten im ersten Duell 2 Scorepunkte der Heimmannschaft gutgeschrieben werden. Weiterhin konnten sich Bennet Begemann und Yannic Marksmann gegen die Mettinger behaupten und so wurden 6 Punkte der Heimmannschaft hinzugefügt. Im Duell von Philip Hein und Max Albers musste der Mettinger Max seine Übung, aufgrund einer tragischen Verletzung, abbrechen. Im Weiteren musste der KTV auf diesen wichtigen Turner verzichten. So wurde der Boden mit 13:0 für die Leos entschieden.

Auch dieses Mal war das Pauschenpferd eine Schwierigkeit, die es mit großer Anstrengung zu meistern galt. Weder die Gastgeber, noch die Gäste hatten es einfach, beim Bändigen des Gerätes. So stürzte der erst gesetzte Leopoldshöher Justin bei einem seiner leichtesten Elemente. Auch sein Duellpartner hatte es nicht einfacher und musste mit hohen Abzügen rechnen. Letztendlich setzte sich Justins Übung durch hohe Schwierigkeiten durch und die ersten 4 Scorepunkten gingen an Leopoldshöhe. Philip schaffte erstmalig seine neue Übung im ganzen Zuge, und erkämpfte sich 5 Scorepunkte gegen den 17-jährigen Marten von der KTS Mettingen. Nach 2 Jahren Wettkampfpause ging Niklas Schröder an das Pauschenpferd. Den Gegnern gelang ihre schwierigste Übung und die Mettinger gewannen das Duell mit 5 Scorepunkten. Auch Bennet gab trotz einer sauberen Übung leider weitere Scorepunkte ab. Mit einem Vorsprung von nur einem Punkte gewann die Heimmannschaft das Pferd.

Am ersten Hanggerät, den Ringen, waren die ersten 2 Übungen der Turner aus dem TuS und dem KTV so nah beieinander, dass keiner der beiden Duelle für eine Mannschaft entschieden wurde und es weiterhin 0:0 stand. Trotz des Sturzes von Philip Hein konnte dieser einen Scorepunkt einheimsen. Auch Yannic zeigte seine schwierige Übung und setzt mit dem Element Kippe zum Kreuzhang einen drauf. Diese Übung erbrachte 3 weitere Scorepunkte. So wurde auch das 3. Gerät für die Jungs aus Lippe entschieden. Nach der Hälfte der Geräte summierten sich alle Punkte auf 26:8 für die Heimmannschaft.

Am Sprung, der Königsdisziplin der Leopoldshöher, setzten sie dem ganzen noch einen drauf. Mit ästhetischen Sprüngen, wie dem Tsukahara gestreckt, von Justin Sonntag und Bennet Begemann gesprungen, ist ein Rückwärtssalto aus einer Radwende über den Tisch. Yannic Marksmann fügte diesem Element noch eine ganze Schraube hinzu und erzielte die Tageshöhstwertung von 14,25 Punkten. Philip Hein zeigte den Kampfrichtern und den Zuschauern einen Überschlagsalto gebückt in den Stand, der aufgrund seiner Seltenheit eine Besonderheit ist. Mit nur einem Tsukahara gestreckt und Überschlägen mit und ohne Schraube konnten die Gegner nicht mithalten und verloren ein weiteres Gerät mit 13:0.

Die konkurrierenden Mannschaften begaben sich an den Parallelbarren. Verglichen zum letzten Wettkampf steigerten sich die Übungen der Leos. Mit dominierender Stärke und sauber gemeisterten schwierigen Elementen, konnten alle der Leopoldshöher Turner das Duell gewinnen. So konnten diese ihre Scorezahl auf 49 erweitern.

Siegessicher duellierten sich die Leos mit den Mettingern am letzten Gerät, dem Reck. Yannic startete als erster Turner. Er konnte sofort 5 Punkte dem TuS hinzufügen. Die KTS setzte Marten, dieser durfte sich wieder gegen den Leopoldshöher behaupten aber musste leider 4 Punkte dem TuS abgeben. Bennet Begemann zeigte wiedermal, dass er auch am Reck seine Übung sicher beherrscht und beendete seine Übung mit einem überragenden Dopellsalto rückwärts in den Stand. Im letzten Duell des Tages traf Justin Sonntag auf Stephan von Wulfen. Der Mettinger Stephan zeigte auch technisch schwierige Elemente. Diese Übung setzte sich, verglichen mit Justins, mit knappen vier zehnteln Vorsprung durch. So wurde das letzte Duell für die Mettinger entschieden und ein Punkt konnten sie sich nach 3 Geräten endlich wieder sichern.

Die Leopoldshöher freuten sich über diesen überraschenden und deutlichen Sieg. Besonders freuten sich Yannic Marksmann und Philip Hein, welche den Wettkampf als Topscorer, mit jeweils 19 Punkten, verließen.

 

Trainer Nils Nagel: “Mit dem zweiten Saisonsieg können wir das Ziel „Klassenerhalt“ abhaken. Jetzt gilt es, unsere Turner auf Rang drei und vier so aufzubauen, dass wir sowohl in der WTB Oberliga, aber perspektivisch auch höher komplett konkurrenzfähig werden.“

(Text und Fotos: Nils Nagel)

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