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von li.n.re.: Lennard Meuter, Elias Wittenberg, Jan Luca Schwarz. Knieend Nico Liske, hinten Trainer Jan Breuer

von li.n.re.: Lennard Meuter, Elias Wittenberg, Jan Luca Schwarz. Knieend Nico Liske, hinten Trainer Jan Breuer

Am Samstag, 3.12.2016, traten die Leistungsturner der Altersklassen (AK) 8 bis 10 Jahre in Bochum zu Ihrem letzten Wettkampf des Jahres an. Bei der Talentiade am 25.9.2016 in Essen konnten die Lipper Turner des TuS Leopoldshöhe im Vergleich mit dem NRW Nachwuchs nicht ihre besten Leistungen abrufen. Für den letzten Wettkampf in 2016 nahmen sie sich einiges vor und trainierten hart.

Training hat sich gelohnt

Nun konnten sie die Früchte ihrer Arbeit bei den NRW-Nachwuchsmeisterschaften im Turnzentrum Bochum ernten.

Nico Liske erturnte die Bronzemedaille in der Altersklasse 9. Er konnte seit dem letzten Wettkampf einen Platz aufholen und nun verdient auf dem Treppchen stehen. Während in Essen noch große Probleme mit dem Pferd und Pilz vorherrschten, konnte Liske die Leistungen zeigen, die er sich seit Essen im kontinuierlichen Training erarbeitet hatte.

Tagesbestnote für Wittenberg

Seine Teamkollegen Jan-Luca Schwarz und Elias Wittenberg turnten beide die Pflichten der Altersklasse 8 an sieben verschiedenen Geräten. Jan-Luca Schwarz sicherte sich in einem Teilnehmerfeld von 14 Jungs den 9. Platz, sein Teamkollege Elias Wittenberg erreichte sogar den 5. Platz. Im Verhältnis zum letzten Wettkampf am 25.9.2016 machte Wittenberg ganze sieben Plätze gut, indem er viermal über neun von zehn Punkten erhielt. Am Sprung holte er sogar die Tagesbestnote von 9,9 Punkten.

In der AK 10 startete Lennard Meuter für den TuS. Leider wurde die Übung, die er seit dem Sommer trainiert hatte, nicht im Wettkampf angeboten. So musste er zwei Wochen vor dem Wettkampf fünf neue Pflichten lernen, wodurch er einen Wettbewerbsnachteil hatte und den 8. Platz belegte. Obwohl er an den Geräten Pferd und Turnpilz das Nachsehen hatte, konnte er am Reck eine Plicht zeigen, die unter anderem einen Bück-Unterschwung aus 2,70 Metern Höhe beinhaltet, welchen er hervorragend meisterte. Einen Glanzmoment ließ er auch entstehen, als er zum ersten Mal ohne Probleme den Abgang am Barren stand: einen Handstand mit einer halben Drehung.

Der Wettkampf stellt den Abschluss des Jahres 2016 dar und leitet das Wintertraining ein. „Nun heißt es, alle neuen Pflichten zu trainieren, die im kommenden Jahr auf die Turner warten. Schweizerhandstand und Flick-Flack kommen eben nicht von alleine.“, sagte Jan Breuer mit einem Augenzwinkern.

(Text und Foto: Nils Nagel)
 

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